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Migration als Strategie für die Daseinsvorsorge

Donnerstag, 12. November 2026 13:45 - 15:15 CET N.N.

ReferentInnen: Youssef Benbakka, Marlene Neumann

Kategorie: Breakout-Session

Wer pflegt ältere Menschen auf dem Land und wer fährt den Bus, wenn die Bevölkerung schrumpft und die Fachkräfte fehlen? Viele ländliche Kommunen suchen Antworten – und übersehen dabei das Potenzial, das Zuwanderung bieten kann: als Ressource für Pflege, Wohnen und lokale Infrastruktur.

Doch Anwerben allein reicht nicht. Ob Zugewanderte bleiben, entscheidet sich oft an den Gegebenheiten vor Ort. Wohnung, Kita, Gesundheitsversorgung, soziale und räumliche Anbindung. Was Kommunen brauchen, um älter werdende Bevölkerungen zu versorgen, ist häufig dasselbe, was Zugewanderte zum Bleiben bewegt.

Die Session verbindet Impulse aus dem Programm Land.Zuhause.Zukunft., einer Kooperation zwischen der Robert Bosch Stiftung und der Universität Hildesheim, mit einem Praxisfall aus dem Landkreis Dahme-Spreewald und gibt Raum für den Austausch unter kommunalen Fachleuten: Was können Demografie- und Integrationspolitik voneinander lernen? Und wie können durch Austausch und gemeinsame Planung Synergien entstehen?

RednerInnen

Youssef Benbakka ReferentIn

Amtsleitung Amt für Migra­tion und Inte­­gra­tion

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Marlene Neumann ReferentIn

Marlene Neumann hat acht Jahre bei der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH unter anderem als Leitung im dortigen Welcome Center gearbeitet und nebenberuflich über das Thema Welcome Center promoviert. Seit Dezember 2024 ist sie Teil des Programmbüros von Land.Zuhause.Zukunft. Das Kooperationsprogramm zwischen der Universität Hildesheim und der Robert Bosch Stiftung unterstützt seit 2019 Landkreise mit ihren vielfältigen Akteur:innen dabei, innovative und zukunftsfähige Ansätze für Teilhabe und sozialen Zusammenhalt in ländlichen Räumen weiterzuentwickeln.